Bücher und Kalender

Bäume in Hildesheim 2011
Wandkalender 27 x 42cm
Fotografien, Text und Gestaltung:
Franziska Lenferink
Moritzberg Verlag 2010
ISBN 978-3-942542-00-5
13 Blätter
14,50 €

Rezension


Für den Wandkalender 2011 hat Franziska Lenferink „Bäume in Hildesheim“ fotografiert und einfühlsam zusammengestellt. „Riesige Kastanien, uralte Platanen, duftende Linden, blühende Magnolien – viele verschiedene Bäume prägen das Stadtbild“, begründet die Grafik-Designerin ihre Wahl. Ihre besondere Liebe gilt den mächtigen alten Bäumen: „Ein alter Baum wirkt erhaben und ist mit seiner einzigartigen Wuchsform faszinierend. Tief verwurzelt in der Erde verkörpert er wie wohl kein anderes Symbol den Begriff Heimat.“
Wie der Rosen-Kalender 2010 lädt der Baum-Kalender 2011 zum Ausblick auf berühmte Baudenkmäler der Stadt und in ihre Parks ein – er zeigt die Stadt von ihren prächtigsten Seiten.
Das Titelbild des Kalenders zeigt die traditionelle Sichtachse vom Berghölzchen auf die Stadt mit ihren Kirchen - seit kurzem ist sie als "Pufferzone" für das Hildesheimer Weltkulturerbe geschützt.



Hildesheim. Sturzflug durch die Vierziger
von Sabine Brand (Hrsg.)
Moritzberg Verlag 2010
ISBN 978-3-9806093-9-5
320 Seiten mit 290 s/w-Fotografien
19,90 € Neuerscheinung



Ein Bildband mit kurzen Geschichten und Briefen von Wilhelm Brand, Erika Glitz, Ezio de Lorenzo, Walter Maciejewski, Irma Mamone, Franz-Josef Oelkers, Sigurd Prinz, Bärbel Rehberg, Wilhelm Strube und Ruth Wolter:
Hildesheim in den 1940er Jahren – eine Stadt im Absturz, am Tiefpunkt der schwere Bombenangriff des 22. März 1945, nach zähem Überlebenskampf die Wende zum Aufschwung. In dramatischen, rührenden und alltäglichen Bildern erzählt das Buch Geschichten von Menschen, die hier gelebt – und oft nicht überlebt – haben.
Eine Reise durch ein Jahrzehnt, das ungeheuer viel Sprengkraft birgt – und starken Druck zur Wandlung.



Die Neuvermessung Hildesheims
Verse und Illustrationen
von Christian Engelken und Frauke Maydorn
Moritzberg Verlag 2009
ISBN 978-3-9806093-8-8
115 Seiten mit 51 Illustrationen
12,20 € Neuerscheinung

Rezension

Hildesheim wird neu vermessen: Mit dem neugierigen, unvoreingenommenen Blick eines Neubürgers eignet sich Christian Engelken die traditionsreiche, oft rätselhafte Stadt an und kommentiert seine Wahrnehmungen und Erfahrungen mal frech, mal tiefsinnig, manchmal verspielt oder ein bisschen boshaft in pointierten Versen - in Epigrammen.
Treffsicher greift Frauke Maydorn Engelkens Humor auf und illustriert seine Verse in hintergründigen Zeichnungen. - Ein Erlebnis auch für den, der meint, Hildesheim zu kennen.



Rosen in Hildesheim 2010
Wandkalender 27 x 42cm
Fotografien und Gestaltung:
Franziska Lenferink
Moritzberg Verlag 2009
ISBN 978-3-9806093-7-1
13 Blätter
2,50 €

In 13 Farbfotos (Titelbild und 12 Monatsbildern) stellt Franziska Lenferink die Pracht der Hildesheimer Rosen in außergewöhnlichen Perspektiven auf die „Rosenstadt“ vor - an den Haustüren der Altstadt und am Kalenberger Graben, vor den berühmten Baudenkmälern Hildesheims und in der neu geschaffenen Idylle im Magdalenengarten. Ein wunderschönes Geschenk mit bestem Werbeeffekt für die Stadt Hildesheim!



Der Restaurator
Roman von Bernhard Gallistl
Moritzberg Verlag 2008
ISBN 978-3-9806093-6-4
144 Seiten
9,90 €

Rezensionen

Tiburius und Ludmilla bewohnen ein weiträumiges Haus, in dem ab und zu die Geister gerufen werden. Die Statue der Psyche, die vornehm im Vestibül steht, hat eine Überholung nötig. Ludmilla zieht einen Restaurator zu Rate. Muss man Psyche in ihre Bruchstücke zerlegen, um ihre wahre Schönheit kennenzulernen? Dann bezeichnet Tiburius sich selbst als wandernde Seele. Was meint er damit? Ludmilla will es genau wissen und macht sich auf die Suche nach dem abhanden gekommenen Körper ihres Mannes. An der Nordgrenze Indiens kommt sie seiner Geschichte auf die Spur. Dabei entgeht ihr, was sich zu Hause abspielt. Aber auch der Restaurator bleibt nicht untätig ...

Vielschichtig, voll verstecktem Humor erzählt Bernhard Gallistl die Geschichte von einem Paar, seiner Psyche und dem Restaurieren. Gallistl ist als Verfasser zahlreicher Schriften im Bereich der antiken Religion und über das Hildesheimer Weltkulturerbe bekannt. Er ist Handschriftenbibliothekar der Dombibliothek Hildesheim und hat einen Lehrauftrag an der Fakultät Erhaltung von Kulturgut der Hildesheimer HAWK.



Väter. Mehr als Männer mit Kindern
Fotografien von Thomas-Wilhelm Becker
Interviews (Erhebung und Bearbeitung): Thomas-Wilhelm Becker
Moritzberg Verlag 2006
ISBN 3-9806093-5-9
151 Seiten, 35 Abbildungen
13,30 €

Rezensionen

Sind Väter bloß Männer mit Kindern? Mit seinem Bildband verneint Thomas-Wilhelm Becker diese Frage. In Schwarz-Weiß-Fotografien stellt er 34 Väter in den Brennpunkt seines Buches und läßt sie in Interviewblitzlichtern ihre Vaterrolle reflektieren: als Beschützer und Begleiter, als sich aus der Ferne Sorgende, als Außen-vor-Gelassene – und als Spielkameraden ihrer Kinder.
Dem Mythos der Mütterlichkeit in unserer Kultur will das Buch keinen neuen der Väterlichkeit entgegensetzen, wohl aber beginnen, eine Wahrnehmungslücke, einen blinden Fleck, zu schließen – mit Bildern, die mehr sind als Portraits, Bilder, die Beziehungs-Geschichten erzählen.



Hildesheim. Unterwegs in den Fünfzigern
Fotografien von Walter Pinkepank und Werner Borchert
Sabine Brand (Hrsg.)
Moritzberg Verlag 2005
ISBN 3-9806093-4-0
192 Seiten, 190 Abbildungen
14,40 €

Menschen unterwegs in den Fünfzigern, eine Stadt auf dem Weg des Wiederaufbaus – eindrucksvoll halten die Fotografen Walter Pinkepank, Elektriker, und Werner Borchert, Buchdrucker, Etappen dieser Wegstrecken fest.
Sechs Reisen – meist zu Fuß manchmal per Fahrrad, selten mit dem Auto – führen anhand von Schwarz-Weiß-Fotos in die Stadt Hildesheim der fünfziger Jahre und drum herum, durch das Umland. Die sechs Bilderreisen sind gewürzt durch fünf Gedankenreisen, persönliche Erinnerungen an die Fünfziger, von heute über 50-, 60-, 70- und 80-jährigen anschaulich zu Papier gebracht.
Die Fotografien sprechen sehr persönlich an, wecken eine Fülle von Assoziationen und Erinnerungen beim Betrachter. Die historischen Fakten zu den Fotos werden durch Klappseiten im Anschluß an jedes Kapitel geliefert.



Der Weihwassertrinker und andere Hildesheim-Geschichten
Katja Lah, Jonas Möhring,
Jens Wirsching (Hrsg.)
Moritzberg Verlag 2001
ISBN 3-9806093-3-2
150 Seiten inklusive 10 Seiten Comics
7,50 €

Die einen erzählen von ihrem Ankommen, davon, wie sie sich eingelebt haben, andere von ihren skurrilen Lebensangewohnheiten. Kinder lassen Autos in den Himmel fahren, Alte erinnern an die Ernten der harten Jahre, junge Leute beschwören unglaubliche Begegnungen herauf - und dann war da noch der Opa, der in Afrika Kamelreiter wurde ...
Die Geschichtensammlung ist im Rahmen des Erzählprojektes ASCHE der KulturFabrik Löseke entstanden - ein literarisches Kaleidoskop einer Stadt - Geschichte um Geschichte, kurz, genau und gerne eine Prise indiskret. Eine Lesereise durch das Erstaunliche unter der Oberfläche des Alltags.
[vergriffen]


Trillke-Gut. Gesichter und Geschichte
Henning Bleyl, Sabine Brand (Hrsg.)
Moritzberg Verlag 2000
ISBN 3-9806093-2-4
164 Seiten, 129 Abbildungen
11,00 €

Trilla, Tryldan, Trülleke - der kleine Fluß im Westen Hildesheims spiegelt eine wechselvolle, fast 1000jährig dokumentierte Geschichte wider. Der Hof, dem er seinen Namen gab, entwickelte sich vom mittelalterlichen Herrenhof zum gebeutelten Pachtgut, auf dem derbe "Exzesse" ausgetragen wurden.
Im 20. Jahrhundert wurde "die Trillke" zur renommierten, ganzheitlich orientierten Landfrauenschule, später zum Kriegslazarett und Tuberkulose-Sanatorium.
Nach harten politischen Auseinandersetzungen kauften studentische Bewohner im Jahr 2000 ihr Haus, "das Trillke", und verbinden dort gemeinschaftliches Wohnen mit kultureller und gewerblicher Arbeit.
Das Trillke-Buch ist so lebendig und vielfältig wie die Geschichte des Hauses: Akribische historische Recherche, Zeitzeugenberichte, 129 Abbildungen, Hildesheimer Politgeschichte, Gedichte und ein bißchen Fantasy haben die 15 Autoren und Autorinnen geliefert - Tradition und die Suche nach neuen Wegen finden unter einem Dach zusammen.



Tithähneken
Walter Pinkepank
Moritzberg Verlag 1998
ISBN 3-9806093-1-6
121 Seiten
9,75 €

"Wenn hei güng, denne sach dat iut, as wenn saun Hoahne up´m Howwe ummeher stolzeire. Un dann rucke hei noch mie´n Koppe daböi, sau wue dä Hoahnens dat eok maket; köin Wunner alsau, dat se ühne Tithähneken nennet. Ach un dann harre hei noch sau schöine fuerreoe Hoare, saun herrlich reoen Stoppelputz, dä stund wue ´ne Böste na beoben."
Die Rache Tithähnekens an dem boshaften Maurerpolier begeistert ebenso wie die drastische Beschreibung von Otiliens "Zeegenbock" oder die Geschichte von den "ledderigen Puffers" an der Wand, die an vielen Orten passiert sein muß. Walter Pinkepank ist der letzte Moritzberger, der richtig Platt spricht. Seinem einzigartigen Humor zuliebe hat sich schon mancher Hochdeutsche mit dem Platt angefreundet - und liest es seinen Kindern abends vor.



Kopfstand
Ludwig Moritzberger
Moritzberg Verlag 1997
ISBN 3-9806093-0-8
63 Seiten
6,20 €

"Uns Kindern vom Berge gehörte die Straße. Sie war Treffpunkt und Spielplatz in einem. Da kam mal der Kohlenhändler mit seinem Gespann, der Wäschewagen oder ein Arztwagen - sonst war Ruhe." Ludwig Moritzberger alias Wilhelm Strube, jahrzehntelang ein bekannter (und bespitzelter) Autor in der DDR, hat das Leben auf dem Berge der zwanziger und dreißiger Jahre beschrieben, den Alltag mit Badespaß und Jauchefest, mit Pastor Rieges Rohrstock und den Sonderlingen Auguste und "Schluckeule". An schwierige Zeiten und eigentümliche Menschen erinnert Strube mit feinem Humor: "Nicht jeder Fortschritt ist ein Schritt nach vorn."